Viele Schulen, ein Buch (2018)

Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit von Rüdiger Bertram

Für das Projekt „Viele Schulen, ein Buch“ haben wir uns von dem im vergangenen Jahr an der Universität zu Köln durchgeführten Projekt „Eine Uni, ein Buch: Köln liest Keun“ inspirieren lassen. Vom 8. bis 10. März 2018 brachten wir erstmalig etwa 30 Schülerinnen und Schüler unserer LESEPUNKTE-Schulen in Köln zusammen, um "offline" über Literatur ins Gespräch zu kommen. Literarischen Rahmen für die Projekttage bildete der Jugendroman Der Pfad. Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit (cbj 2017) des Kölner Autors Rüdiger Bertram.

Zum Auftakt der Projekttage las Rüdiger Bertram aus dem seinem Werk und berichtete im Gespräch mit der ARD-Journalistin Antje Deistler über die Entstehung und den Hintergrund der Geschichte. Im Anschluss an die Lesung fand eine Gesprächsrunde für die Fragen der Schülerinnen und Schülern statt, bei der Sie den Autor mit vielen und tiefgründigen, aber auch kritischen Fragen 'löscherten'.

Der zweite Projekttag begann mit einem Besuch im NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus), bei dem die Jugendlichen Einblick in die Geschichte Kölns während der Zeit des Nationalsozialismus erhielten und gemeinsam mit den MuseumspädagogInnen dazu arbeiteten. Illustrations-, Schreib- und Theaterworkshops am Nachmittag boten den Schülerinnen und Schülern dann die Gelegenheit, sich produktiv und kreativ mit ihren (Lese-)Erfahrungen, den Eindrücken von der Lesung sowie dem Museumsbesuch auseinanderzusetzen. Für die Workshops konnten die Kölner Literaturpädagogin Stefanie Boor, die Kölner Illustratorin Dorothea Tust und unsere Kollegin Svenja Jaster vom Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL), die ausgebildete Theaterpädagogin ist, gewinnen. Am dritten und finalen Tag stellten die Jugendlichen schließlich ihre Ergebnisse und Produkte aus den Workshops vor.

An den Projekttagen haben Jugendliche der 7. bis 11. Jahrgangsstufe folgender Schulen teilgenommn:

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Klaus Tschira Stiftung, durch deren großzügige Spende es möglich ist, den Jugendlichen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zu bieten. Des Weiteren danken wir unseren KooperationspartnerInnen:

Die in den Workshops entstandenen Texte und Illustrationen, Fotos vom Theaterworkshop der TeilnehmerInnen sowie Eindrücke aus den Projekttagen werden bis in den Herbst hinein in einer Ausstellung im Zentrum für LehrerInnenbildung an der Universität zu Köln zu sehen sein.