Sabaa Tahir: Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken

Lesepunkte: 4 Punkte
Autor: Sabaa Tahir
Titel: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
Verlag: One, 2015 ISBN: 978-3-8466-0009-2
Seiten: 509 Preis: 16,99 Euro
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Rezensiert von: Johanna Schwarzer, 9. Klasse [Gymnasium Bad Aibling; Betreut von: Lena Schmidt]

Der Fantasy-Roman „Elias &Laia – Die Herrschaft der Masken“ von Sabaa Tahir handelt von einer jungen Frau, der Kundigen Laia und der Maske Elias Veturis, dem ungewollten Sohn der gefürchteten Kommandantin, Ausbilderin aller Masken von Schwarzkliff. Der Roman wird in drei Kapitel untergliedert, wobei immer aus der Sicht beider Personen geschrieben wird. Laia beschließt sich dem Widerstand anzuschließen, in der Hoffnung diese könnten ihr helfen, ihren Bruder Darin zu befreien, der von den Masken und dem Imperium festgenommen wurde, nachdem diese ihre Großeltern umgebracht haben. Die verzweifelte junge Frau hat nun außer ihrem Bruder keine Familie mehr, da ihre Eltern - zwei der größten Rebellen aller Zeiten - und ihre Schwester vor langer Zeit gefoltert und getötet worden sind. Sie würde alles machen, um Darin zu retten und geht deshalb auf die Bedingung der Rebellen ein, als Sklavin der gefürchteten Kommandantin wichtige Informationen über die Masken zu sammeln und zu übermitteln. In Schwarzkliff ist sie vielen Gefahren, Schmerzen und Leid ausgesetzt und freundet sich mehr und mehr mit der Sklavin Izzy an. Immer wieder berichtet sie dem Widerstand, doch diese weigern sich, ihren Bruder zu retten. Zur gleichen Zeit muss die Maske Elias sein Können in harten Prüfungen beweisen, um Imperator zu werden. Dies passt dem Jungen allerdings nicht, da er hingegen aller anderen Masken weder die Versklavung noch die Gewalt und die strengen Maßnahmen in Schwarzkliff gutheißt. Mit der Zeit lernen sich Laia und Elias besser kennen und bemerken, dass sie trotz verschiedener Herkunft ähnlich sind. Es passieren immer öfter merkwürdige Dinge, die alles aus der Bahn werfen. Laia weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann und Elias muss seine Treue zu den Masken in einer grausamen Prüfung beweisen...

Meiner Meinung nach ist der Roman sehr gelungen. Man kann das Buch sehr gut lesen und verstehen, da die Sicht der Personen in den Kapiteln immer zwischen Laia und Elias wechselt. Dies ist eine Abwechslung, die besonders gut dazu geeignet ist, beide Charaktere verstehen zu können. Eine weitere Stärke ist, dass das Buch keine Minute langweilig zu lesen ist. Die Autorin beschreibt die Situationen sehr real und oft auch mit einem Gegenwartsbezug, sodass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Besonders hat mir gefallen, dass es keine reine Liebesgeschichte ist, sondern eine Kombination aus Thriller und Liebesroman. Allerdings finde ich es schade, dass dem/r LeserIn nicht klar gezeigt wird, in welcher Epoche beziehungsweise Zeit die Geschichte handelt. Es könnte aufgrund der Lebensbedingungen wie HeilerInnen und Mondfeste in der Vergangenheit spielen, aber durch die Masken und deren Fähigkeiten wie das Heilen durch Gesang auch eine Zukunftsvision sein.

Insgesamt gebe ich der Geschichte von Laia und Elias vier verdiente Punkte.

Empfohlene Zitierweise

Johanna Schwarzer, Rezension von: Sabaa Tahir: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken, In: LESEPUNKTE, URL: https://lesepunkte.de/rezensionen/sabaa-tahir-elias-laia-die-herrschaft-der-masken/
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