Manfred Mai: Wunderbare Möglichkeiten

Lesepunkte: 4 Punkte
Autor: Manfred Mai
Titel: Wunderbare Möglichkeiten
Verlag: Fabulus Verlag ISBN: 978-3-944788-40-1
Seiten: 127 Preis: 14,95 Euro
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Rezensiert von: Julia Kuzivanov, 6. Klasse [Alexander-von-Humboldt-Schule, Aßlar; Betreut von: Anke Paul]

Das Buch „Wunderbare Möglichkeiten“ von Manfred Mai startet mit dem Kapitel ‚Auf in den Tag‘, da lernt man Maximilian kennen. Er wacht auf und stellte sich die Frage, was er tun soll, aufstehen oder noch zwei Minuten warten, bis seine Mutter das Zimmer betritt und ihm die Decke wegreißt. Seine Mutter treibt ihn an, daraufhin bekommt Maximilian schlechte Laune und erfindet ein eigenes Gesetz, das Kinder bestimmen dürfen. Beim Frühstück mit der Familie lernt man Maximilians gut gelaunte große Schwester Leonie und seinen Vater kennen. Als Leonie ihn zur Eile antreibt, antwortet Maximilian mit dem Spruch ‚Mögen dich die Götter begleiten und beschützen‘.

Ab da wird sein Charakter beschrieben: Da er gerne Bücher liest und Filme sieht, die in vergangenen Zeiten spielen, redet er manchmal so wie die Menschen früher. Solche Sätze aus dem Mund eines Elfjährigen zu hören, verwirrt die Leute, zumal sie nicht in das Jahr 2016 passen. Im nächsten Kapitel trifft Maximilian seinen besten Freund Yasin, der auf seine „komische“ Begrüßung nicht begeistert reagiert. Maximilian fragt sich, warum sie beste Freunde sind, wo sie doch fast nichts gemeinsam haben. Plötzlich taucht ein ‚Schlägertyp‘ auf, der frech und eingebildet spricht. Es wird über einen gewissen ‚Ketchup‘ geredet und man weiß erst nicht, worum es geht, doch dann versteht man, dass Ketchup der ‚Böse‘ im Buch ist. Ketchup und sein bester Freund Josip mobben Maximilian und Yasin beschützt ihn. Im dritten Kapitel ‚Kribbeln im Bauch‘ wird erklärt, dass Maximilian in Anna verliebt ist. In den Kapiteln 3 bis 9 kommt es zu weiteren Ereignissen, die u.a. im Unterricht stattfinden. Kapitel 9 handelt weitgehend von Maximilians Gedanken und den wunderbaren Möglichkeiten des Lebens. Plötzlich fällt aus einem Atlas ein DIN-A4-Blatt mit roter Tinte heraus, darin steht ‚Fantasie ist Wissen, denn Wissen ist begrenzt“, unterschrieben mit ‚Albern Einstein‘. Mehr möchte ich nicht verraten…

Ich mag das Buch, das es eine gute Grundidee hat und einige sehr gute Überraschungen bereithält, wie z.B. im Kapitel 10, als das Blatt mit dem Spruch herausfällt. Kapitel 9 und 10 gefallen mir am meisten, sie sind einfach spannend! Schön finde ich auch, dass in fast jedem Kapitel ein interessanter Gedanke oder ein „Gesetz“ auftaucht. Am Anfang gefiel mir das Buch nicht ganz so gut, da hat man sich zu viele Fragen gestellt (z.B. Wer ist Ketchup?). Erst später wurde das Erzählte klarer und alles wurde besser beschrieben. Ab der Mitte des Buches wurde es sehr spannend und ich wollte die ganze Zeit lesen.

Insgesamt erhält „Wunderbare Möglichkeiten“ 4 von 5 Punkten von mir.

Empfohlene Zitierweise

Robin Rau, Rezension von: Roland Pauler: Bärentöter-Der Auserwählte, In: LESEPUNKTE 2017, URL: https://lesepunkte.de/rezensionen/manfred-mai-wunderbare-moeglichkeiten/
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