Magnus Myst: Das Böse Buch – Ein interaktives Abenteuer

Lesepunkte: 5 Punkte
Autor: Magnus Myst
Titel: Das Böse Buch - Ein interaktives Abenteuer
Verlag: Oetinger, 2016 ISBN: 978-3-8415-0008-3
Seiten: 128 Preis: 9,99 Euro
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Rezensiert von: Johanna Pokoj, 6. Klasse [Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar; Betreut von: Anke Paul ]

Magst du Saures wie saure Gurken oder Zitronen, löst gerne Aufgaben und gruselst dich gerne, dann ist ,,Das böse Buch“ genau richtig für dich. Für mich war es total perfekt.

„Das böse Buch“ handelt von der Suche nach einem schwarzen Amulett, welches auch Du am Ende des Buches hoffentlich finden wirst. Jedes der insgesamt zehn Kapitel stellt eine kleine, in sich abgeschlossene Geschichte dar. Die Themen sind sehr ausgefallen, eines handelt zum Beispiel von Drachenblut, ein anderes wiederum von einem Kind, dessen Eltern in Wirklichkeit Aliens sind. Diese Geschichte hat mir am besten gefallen, auch wenn sie mir ein wenig Angst gemacht hat. Ich habe meine Mutter gefragt, ob sie denn auch sicher kein Alien ist. Zu jedem der Kapitel gibt es eine Aufgabe oder ein Rätsel, die zum Thema des Kapitels passen. Du musst Wörterschlangen lösen, baden gehen oder ein Wasserglas in den Kühlschrank stellen. In dem Buch gibt es viele interessante Bilder und auch ein paar besondere Seiten, wie die giftige Seite.

„Das böse Buch“ ist ein interaktives Buch. Du wirst zur Hauptfigur. Es ist so, als ob das Buch direkt mit Dir reden würde. Es warnt Dich mehrmals eindringlich davor, es überhaupt zu lesen. Beim Lesen des Buches muss man strenge Regeln beachten. Man darf beispielsweise nachts um 24 Uhr nicht lesen oder seinen Eltern nichts von dem Buch erzählen. So ein Buch habe ich noch nie irgendwo gesehen.

Allein der Einband sieht schon sehr interessant und unheimlich aus. Er ist ganz schwarz und in roter, gruselig aussehender Schrift steht vorne „Das böse Buch“ darauf. Es sieht an den Seiten sehr mitgenommen aus. Manchmal erscheint es, als sei über die Seiten sogar Wasser  gelaufen oder als hätte jemand die Seiten zerknickt. Über die Rückseite wurde noch ein wenig „Blut“ getropft. Das Buch wirkt, als sei es schon ganz alt. Auch die schnörkelige Schrift passt gut dazu.

Für mich war das Buch gut zu lesen und verständlich geschrieben. Es gibt keine schwierigen Wörter oder Fremdwörter. Man kann auch einige lustige Sachen lernen, wie zum Beispiel, wie lange es dauert, bis die Haut anfängt im Wasser zu schrumpeln oder was Levitation ist.

Obwohl ich eigentlich nicht viel und gerne lese, hatte ich beim Lesen von diesem Buch ganz viel Spaß. Es lag wahrscheinlich daran, dass die kleinen Geschichten in den Kapiteln in sich abgeschlossen sind und eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Man musste also nicht unbedingt weiterlesen, um herauszufinden, wie es weitergeht. Ich habe nur etwa drei Wochen an dem Buch gelesen, was für mich superschnell ist. Von mir aus hätte das Buch auch noch länger sein können. Am meisten Spaß haben mir aber die vielen tollen Rätsel gemacht.

Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass in der Fußzeile vieler Seiten Fragen stehen, mit denen ich während des Lesens nichts anfangen konnte. Ich war verwirrt, weil ich dachte, ich würde etwas übersehen. Erst am Ende des Buches wird erklärt, was es damit auf sich hat. Einen kurzen Hinweis am Buchanfang hätte ich besser gefunden.

Trotzdem gebe dem Buch 5 von 5 Lesepunkten.

Ich würde gerne noch mehr Bücher in dieser Art lesen.

Empfohlene Zitierweise

Johanna Pokoj: Rezension von: Magnus Myst: Das böse Buch - Ein interaktives Abenteuer, In: LESEPUNKTE, URL: https://lesepunkte.de/rezensionen/magnus-myst-das-boese-buch-ein-interaktives-abenteuer/
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