Lizzie Willcock: Brennender Durst. Manchmal musst du verloren gehen, um gefunden zu werden

Lesepunkte: 3 Punkte
AutorIn: Lizzie Willcock
Titel: Brennender Durst. Manchmal musst du verloren gehen, um gefunden zu werden
Verlag: Beltz&Gelberg ISBN: 978-3-407-82300-7
Seiten: 250 Preis: 13,95 Euro
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Rezensiert von: David Keiner [Alexander-von-Humboldt-Schule Asslar; Betreut von: Anke Paul]

Die 14jährige Karanda und ein Junge namens Solomon sollen zu einer Pflegefamilie gebracht werden. Für Karanda, die ihre Mutter schon mit sechs Jahren verloren und ihren Vater nie kennen gelernt hat, ist das schon die achte Pflegefamilie. Auf der Autofahrt müssen sie das australische Outback durchqueren. Karanda und ihr Fahrer streiten sich gerade um die Musik, als es plötzlich passiert: Ein lauter Knall. Karanda ist bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, bietet sich ihr ein schreckliches Bild. Das Auto steht am Rande einer Schlucht. Es ist total zertrümmert. Und nicht nur das: Sie sind gegen einen Baum gekracht. Der Fahrer ist tot. Und noch dazu im Outback. Karanda ist mitten in der Wüste, ganz allein.

Karanda wittert die Chance, ihre Zukunft selbst zu bestimmen und vor ihrer Vergangenheit zu fliehen. Mit nur einem Rucksack mit einem Foto ihrer Mutter, einem Liter Wasser und ein paar Kleidungsstücken läuft sie los. Doch am nächsten Morgen brennt die die Sonne noch erbarmungsloser und sie bricht zusammen. Als sie wieder zu sich kommt, steht Solomon neben ihr. Zusammen machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch das Outback und überstehen viele Gefahren.

Ich fand das Buch anfangs spannend aufgebaut und gut zu lesen. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich noch nicht gedacht, dass das Buch gegen Ende so langatmig wird. Die Autorin hat es leider nicht geschaff, die Geschichte durch das ganze Buch hindurch spannend zu halten. So entsteht Langeweile durch immer wiederkehrende Handlungen. Das Cover finde ich sehr gelungen, die Farbgebung passt gut zur Wüste und greift das Buchthema auf. Titel und Cover versprechen mehr, als der Inhalt letztlich bietet. Die Idee und der Stil der Geschichte haben mir trotzdem gut gefallen.

 

Empfohlene Zitierweise

Maike Gnad, Rezension von: Andreas Steinhöfel: Die Mitte der Welt, In: LESEPUNKTE 2017, https://lesepunkte.de/rezensionen/lizzie-willcock-brennender-durst-manchmal-musst-du-verloren-gehen-um-gefunden-zu-werden/
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