Erin Jade Lange: Halbe Helden

Lesepunkte: 5 Punkte
Autor: Erin Jade Lange
Titel: Halbe Helden
Verlag: Magellan ISBN: 978-3-7348-5400-2
Seiten: 336 Preis: 13,00 Euro
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Rezensiert von: Lisa Redding, 9. Klasse [Alexander-von-Humboldt-Schule Asslar; Betreut von: Anke Paul]

In dem Buch ,,Halbe Helden'' von Erin Jade Lange geht es um die seltsame Freundschaft zweier Jungen.
Dane ist ein mit Vorsicht zu genießender Jugendlicher, dem aufgrund seines Benehmens trotz seiner guten Noten der Schulverweis droht. Seine letzte Chance ist der neue Junge namens Billy D., für den er einen „Aufpasser-Job“ zugeteilt bekommt.

Billy D. ist mit seiner Mutter vor kurzer Zeit gegenüber von Dane eingezogen. Eines Morgens folgt Billy ihm auf dem Schulweg und lässt sich nicht abwimmeln. Er schaut Dane von Kopf bis Fuß an, worüber dieser ziemlich genervt ist. Was ihn aber zugleich verwirrt, ist, dass er dies tut, obwohl sich sonst niemand ohne Scheu traut, ihn anzusehen, geschweige denn, einfach vor ihm stehen zu bleiben. Dieses Verhalten hängt mit dem Gendefekt Trisomie 21 zusammen.

Die zwei Jungen werden durch den „Aufpasser-Job“ Freunde und stellen fest, dass es einige Parallelen zwischen ihnen gibt. Dane hat es aber nicht leicht mit Billy, da dieser lieber lernen möchte, wie man sich prügelt.
Beide mussten ohne Vater groß werden, allerdings verließ Billys Vater die Familie erst vor einigen Jahren. Der Junge ist fest davon überzeugt, seinen Vater, welcher einen Atlas mit seltsamen Hinweisen zurückgelassen hat, wiederfinden zu können. Dane weiß natürlich, dass es nach Ärger riecht, doch dem absolut dickköpfigen Billy hat er nichts entgegenzusetzen.

Der Schreibstil des Buchs „Halbe Helden“ ist meiner Meinung nach einfach zu verstehen, was von Vorteil ist. Jüngere Jugendliche können mit diesem Buch an diese durchaus ernsten Themen herangeführt werden. Billy ist durch seine Gendefekt etwas dickköpfig und strapaziert immer mal wieder die Nerven seiner Umwelt. Doch er wird nicht als 'Mongo' dargestellt, wie Dane ihn am Anfang betitelt, sondern wie jeder andere Jugendliche. Die Charaktere sind meist sympathisch, trotz wechselnder Gemütszustände.
Ich vergebe für den Roman 5 von 5 Punkten, da er durchgängig die Spannung hält und trotzdem auch amüsant zu lesen ist.

Empfohlene Zitierweise

Lisa Redding, Rezension von: Erin Jade Lange: Halbe Helden, In: LESEPUNKTE 2017, https://lesepunkte.de/rezensionen/erin-jade-langen-halbe-helden/
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