Renée Holler: Das Geheimnis des goldenen Salamanders

Lesepunkte: 4 Punkte
Autor: Renée Holler
Titel: Das Geheimnis des goldenen Salamanders
Verlag: bloomoon, 2013 ISBN: 978-3-7607-9155-7
Seiten: 298 Preis: 12,99 Euro
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Rezensiert von: Lea Hussing [Max-Ernst-Gymnasium, Brühl; Betreut von: Dagmar Lorenzen und Christiane Kühn]

Das Geheimnis des goldenen Salamanders erzählt die Geschichte von Alyss und Jack und ihrem Abenteuer im Jahr 1619 in England.
Die 12-jährige Alyss wohnt mit ihrem Vater und zwei Angestellten in Hatton Hall. Als ihr Vater eines Tages nach einem Schiffsunglück nicht wiederkehrt, reißt sich ihr Onkel das Anwesen unter den Nagel. Die Söhne ihres Onkels ärgern sie nur und ihr Onkel will sie aus dem Weg schaffen. Also macht sie sich eines Abends alleine – als Junge verkleidet – auf den Weg nach London, wo sie sich von einem Mann namens Sir Christopher Hilfe erhofft.
Doch alles kommt anders: Auf dem Jahrmarkt wird sie von einem Taschendieb namens Jack beraubt. Sie kommt bei SchaustellerInnen unter, die ihr helfen. Dann wird sie auch noch von Kinderdieben gefangen. Ihre Lage scheint aussichtslos. Doch zum Glück kommt Jack zur Hilfe. Und was hat es eigentlich mit dem goldenen Salamander auf sich, hinter dem alle her sind und der einst ihrem Vater gehörte?
Das Buch lässt sich gut lesen und ist auch verständlich geschrieben. Es ist in siebenundzwanzig Kapitel unterteilt. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht der Ort und das Datum. Interessant ist, dass aus zwei Perspektiven geschrieben wird – jedes Kapitel abwechselnd einmal von Alyss und dann von Jack.
Im Buch gibt es einige Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Dadurch kann man sich bildlich alles ein bisschen besser vorstellen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, denn es ist spannend, lustig, traurig und manchmal auch ein bisschen gruselig. Wem kann man vertrauen und wem nicht?
Außerdem lernt man etwas über London im 17. Jahrhundert. Wie lebte man dort als armes Kind und wie war das mit den Kinderfängern? Die Geschichte wird zum Ende hin immer spannender und das bis zur letzten Seite. Allerdings bleiben am Ende einige Fragen offen. Vielleicht gibt es ja einen zweiten Band.
Es ist ein schönes Buch, dem ich 4 von 5 Lesepunkten gebe. Ich empfehle es Kindern ab 10 Jahren und all denjenigen, die Abenteuergeschichten und die Reisen in die Vergangenheit lieben.

Empfohlene Zitierweise

Lea Hussing: Rezension von: Renée Holler: Das Geheimnis des goldenen Salamanders. In: LESEPUNKTE, URL: http://lesepunkte.uni-koeln.de/rezensionen/renee-holler-das-geheimnis-des-goldenen-salamanders/
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