Monika Feth: Blutrosen

Lesepunkte: 5 Punkte
AutorIn: Monika Feth
Titel: Blutrosen
Verlag: dtv, 2017 ISBN: 978-3-570-16315-3
Seiten: 512 Preis: 17,99 Euro
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Rezensiert von: Lisa Reddig, 10. Klasse [Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar; betreut von: Anke Paul]

In dem Buch “Blutrosen” von Monika Feth geht es um eine junge Frau namens Fleur, die in ein Frauenhaus zieht, da sie unter der ständigen Kontrolle ihres repressiven Freundes Mikael leidet.

Das Buch beginnt damit, dass die 18-jährige Romy für das Köln-Journal anlässlich des Weltfrauentags über die Geschichte von Frauen schreiben möchte, die aus diversen Gründen in einem Frauenhaus leben. Bei ihrem Besuch in einem dieser Häuser lernt sie Fleur, eine unsichere und in ständiger Angst lebende Gleichaltrige, kennen. Fleur öffnet sich Romy gegenüber und erzählt ihr von der ‘Beziehung’ mit Mikael. Die junge Volontärin spürt, dass Fleurs Geschichte etwas ganz Besonderes ist und definitiv einen großen Eindruck hinterlassen wird. Die zwei werden im Laufe der Geschichte immer bessere Freundinnen.
Mikael hingegen ist ein obskurer junger Mann, der die missliche Lage von Fleur ausnutzt und sie von der Straße mit zu sich nach Hause nimmt und sie nach Strich und Faden um den Finger wickelt.
Er ist Fleur auch nach ihrer Flucht dicht auf den Fersen und tut alles dafür, dass die junge Frau allein ihm gehört. Dieses Verlangen bringt auch die Menschen in Gefahr, die mit Fleur in Kontakt sind…

Am Anfang war ich dem Buch und der Thematik gegenüber eher skeptisch, doch als ich mit dem Lesen begonnen hatte, konnte ich „Blutrosen“ kaum noch weglegen. Die Story ist einfach fesselnd und es offenbart sich mit der Zeit immer mehr Beeindruckendes. Man kann der Handlung von Anfang an sehr gut folgen und bekommt einen mehr oder weniger guten Eindruck von den verschiedenen Charakteren.
Das Cover des Buches ist absolut gelungen und erweckt Aufmerksamkeit. Einige Klassenkameraden möchten sich das Buch tatsächlich einmal ausleihen.

„Blutrosen“ ist meiner Meinung nach sehr gelungen, nicht nur in der Hinsicht, dass es gut durchdacht und fesselnd ist, sondern ebenfalls in der Hinsicht, dass die ‚Message‘ sehr deutlich wird: Das Buch handelt von tiefgründigen Themen wie häusliche Gewalt oder Besessenheit. Ich finde es als Jugendliche toll, einmal an solch ein Thema anhand eines Buches herangeführt zu werden. Aber genau aus diesem Grund, nämlich, dass man alt genug sein sollte, um die Themen angemessen aufnehmen und verstehen zu können, empfehle ich den Thriller eher den etwas älteren Jugendlichen ab 15 Jahren.

Das Buch hat mich im Laufe der Seiten umgestimmt und ich konnte mich rasch fürs Lesen begeistern. Aufgrund der vielen positiven Faktoren vergebe ich  5 von 5 möglichen LESEPUNKTEN.

Empfohlene Zitierweise

Lisa Reddig, Rezension von: Monika Feth: Blutrosen. In: LESEPUNKTE 2018, https://lesepunkte.de/rezensionen/monika-feth-blutrosen
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