Chris Bradford, Samurai Bd. 4: Der Ring der Erde

Lesepunkte: 5 Punkte
Autor: Chris Bradford
Titel: Samurai Bd. 4: Der Ring der Erde
Verlag: Ravensburger Taschenbuch, 2012 ISBN: 978-3-473-58420-8
Seiten: 409 Preis: 16,99 Euro
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Rezensiert von: Jannick Hepp, 6. Klasse [Margarete-Steiff-Gymnasium Giengen; Betreut von: Julia Härtel]

“Samurai. Der Ring der Erde“ ist ein sehr guter Fantasy-Roman von Chris Bradford.

Es handelt sich um den vierten Band der Buchreihe „Samurai“. Die Handlung spielt im Japan des 17. Jahrhunderts.

In den vorherigen Bänden wird das Schiff, auf dem Jack Fletcher und sein Vater nach Japan gefahren sind, von dem Ninja Drachenauge und dessen Clan überfallen. Jack ist der einzige Überlebende. Jack möchte nun so schnell wie möglich zu seiner Schwester Jess nach England zurück. Dazu hat er auch noch die Aufgabe, auf das Logbuch seines Vaters zu achten. Er wird von dem Samurai und Feldherrn Masamoto Akechi in dessen Samuraischule zum Samurai ausgebildet und hat dort viele Abenteuer zu bestehen. Der 15-jährige Junge aus England hat sich während seiner harten Ausbildung viele Feinde gemacht. Er ist nun, da der Shogun, der Herrscher Japans, allen Ausländern und Christen nach dem Leben trachtet, auf der Flucht. Dazu kommt auch noch, dass er das Logbuch seines Vaters, den „Portolan“, bei sich hat, dessen Karten des Meeres und der verschiedenen Länder so genau sind, dass es von unschätzbarem Wert ist. Eine dieser Karten, die des damaligen Japans, ist vorne im Buch abgedruckt.

Zu Beginn seiner Flucht wird er von drei herrenlosen Samurai, den Ronin, angegriffen, die das Kopfgeld, das auf ihn ausgesetzt ist, einkassieren wollen. Doch er überwältigt sie und zieht weiter in Richtung der Hafenstadt Nagasaki, von wo aus er mit einem Schiff nach England zurückkehren möchte. Auf dem Weg dorthin tappt er aber in eine Falle des kleinen Jungen Hanzo. Jack wird mit verbundenen Augen von dem alten Mann Soke in dessen geheimes Dorf geführt. Er findet heraus, dass es sich um ein Ninja-Dorf handelt und er soll Ninjutsu erlernen, die geheime Kampfkunst der Ninja. Doch kann Jack den DorfbewohnerInnen trauen?

In dem Buch werden viele japanische Begriffe erwähnt, die aber immer erklärt werden. Am Ende des Buches finden sich auch noch Übersetzungen für ein paar Vokabeln, die im Buch oft vorkommen, z.B. das Wort Arigatō, welches im Deutschen „Danke“ bedeutet.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es unbedingt allen Fantasyfans weiter, weil es sehr spannend aufgebaut ist, fast nie langweilig wird und der Höhepunkt sehr aufregend geschrieben wurde. Am meisten hat mich fasziniert, dass Jack sich aus allen Schwierigkeiten immer auf irgendeine Art und Weise befreien kann. Dadurch versetzt man sich in seine Lage und kann „mitfiebern“. Der Handlungszusammenhang ist logisch und überzeugend. Der Leser/die Leserin kann die nächsten Handlungsschritte nur sehr selten voraussehen.

Deshalb gebe ich dem Buch fünf von fünf Lesepunkten.

Empfohlene Zitierweise

Jannick Hepp, Rezension von: Chris Bradford, Samurai Bd. 4: Der Ring der Erde, In: LESEPUNKTE, URL: https://lesepunkte.de/rezensionen/3440-2/
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