In „Broken Things“ geht es um die zwei jungen Erwachsenen Brynn und Mia, die im Alter von 13 Jahren ihre beste Freundin getötet haben sollen. Doch es gab damals, d.h. fünf Jahre zuvor, eigentlich keine Beweise, bis auf eine Fanfiction zu dem Buch „Lovelorn“, welches sie damals geschrieben hatten und in dem die Tat genau beschrieben worden war. Obwohl sie freigesprochen wurden und die Tat nie begangen haben, wurden sie seither psychisch und physisch terrorisiert und alle beschuldigen sie, den Mord begangen zu haben. Nun wollen die zwei Mädchen herausfinden, was damals wirklich passiert ist. Denn noch ist die Person, die ihre Freundin tatsächlich getötet hat, ja nicht geschnappt worden!
Dieser Roman wechselt in jedem Kapitel zwischen den Hauptpersonen und zeigt auch die Vergangenheit, als die Mädchen noch Kinder waren. Nach beinahe jedem Kapitel wird außerdem ein Auszug aus „Lovelorn“ oder ihrer Fanfiction gezeigt. Der Erzählstil ist auch sehr angenehm und das Geschriebene bildlich vorstellbar.
Die Geschichte wird sehr ausführlich und detailreich erzählt, was einem aber manchmal sehr langatmig vorkommt. Während das erste Kapitel sehr spannend ist, sind die folgenden 100 Seiten ohne große Spannung. Diese wird erst danach wieder aufgebaut, als die Hauptfiguren mit ihren Nachforschungen beginnen. Aber da es mir danach sehr gut gefallen hat, gebe ich 4 von 5 möglichen Punkten.
Die amerikanische Autorin Lauren Oliver, deren 400 Seiten dicker Thriller „Broken Things – Alles nur (k)ein Spiel“ im Frühjahr 2021 erschien, hat bereits mehrere erfolgreiche Jugendbücher veröffentlicht. Der Roman „Delirium“ wurde sogar ausgezeichnet.