Und mitten unter uns die verborgene Welt der Schattenjäger…
In „City of Bones“ von Cassandra Clare, dessen deutsche Ausgabe 2008 bei Goldmann Verlag erschien, geht es um die fünfzehnjährige Clary Fray, die zusammen mit ihrer Mutter Jocelyn ein normales Leben in New York führt. Doch als eines Tages Clarys Mutter entführt wird, gerät Clary in die Machenschaften einer Bruderschaft, die mitten unter uns lebt: Die Schattenjäger, die seit tausend Jahren Dämonen bekämpfen und die Menschheit schützen. Als Clary selber von Dämonen angegriffen wird, rettet sie der geheimnisvolle Schattenjäger Jace. Clary begleitet ihn auf der Suche nach ihrer Mutter und verwickelt sich immer weiter in den Machtkampf zwischen Dämonen und Schattenjägern sowie in dunkle Familiengeheimnisse. Ihr Leben erweist sich als eine reine Illusion und auch die Welt ist nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheint…
„City of Bones“ ist ein Roman, den ich absolut weiterempfehle. Man kann sich, dank Cassandra Clares flüssigem und detailliertem Schreibstil, sehr gut in die Charaktere sowie in die Handlung hineinversetzen. Die Handlung bleibt konstant spannend, man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Außerdem ist die Geschichte sehr gut durchdacht. Dinge, die auf den ersten Blick vielleicht unwichtig erscheinen, können im Folgeband der Ausschlag für die Handlung sein. Man kann sich ebenfalls kaum denken, was als nächstes passiert, es gibt viele unerwartete Wendungen. Die Geschichte ist außerdem aus verschiedenen Elementen der Bibel zusammengesetzt, wodurch es dem Leser zusätzliche Informationen gibt und eine bestimmte Atmosphäre erschafft, die unbeschreiblich ist. Die Umsetzung ist ebenfalls sehr gelungen: die Welt, die Cassandra Clare parallel zu unserer erschaffen hat, ist gut beschrieben und sehr verständlich. Jedenfalls bietet das Buch einen einzigartigen Lesespaß, wie man ihn bei wenigen anderen Büchern verspüren kann. Deshalb bewerte ich „City oft Bones“ mit fünf von fünf Lesepunkten.